Alte Reben Riesling trocken

weingut meierer -trocken

meierer-trocken

Weinberg

„Und jährlich grüßt das Murmeltier“ wäre auch ein guter Name für diesen Wein. Warum? Es handelt sich um eine Art Langzeitversuch zur Herausarbeitung der Jahrgangstypizitäten. Der Weinberg aus dem Pflanzjahr 1960 wird jedes Jahr an einem der letzten Lesetage geerntet. Ausselektiert wird allenfalls negative Fäulnis. Das Ergebnis kann dann von Jahr zu Jahr stark schwanken, sowohl im Ertrag als auch im Gesundheits- und Reifezustand der Trauben. Gepaart mit den ca. 85% Steigung, direkter Südausrichtung und einer dicken Schieferauflage könnte ein Moselwein kaum authentischer sein.

Ausbau

Min. 12 Stunden Maischestandzeit, Pressen,Vorklären, lange Spontangärung im Fuderfass, Filtrieren, Füllen

 

Jahrgang 2014

Verkostungsnotizen

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Fakten

Alkohol: 12,0 % vol

Restzucker: 10,5 g/l

Säure: 7,8 g/l

 

Jahrgang 2013

Verkostungsnotizen

Deutlich getrocknet-kräuteriger und auch mineralischer, leicht erdiger und an Austern erinnernder Duft mit verhaltenen gelbfruchtigen Aromen, Kräutern und Pfeffer. Ruhige, süßliche Frucht im Mund, vegetabile und leicht gewürzige Noten, deutlich erdig und etwas mineralisch, leicht trocknender Gerbstoff, gewisser Schmelz und recht gute Nachhaltigkeit, nur ein wenig verschwommene Konturen, hat dennoch Griff, medizinale Beitöne, guter, süßlicher Abgang mit Saft und deutlich vegetabilen Aromen.

Fakten

Alkohol: 13,0 % vol

Restzucker: 7,7 g/l

Säure: 7,5 g/l

 

Jahrgang 2012

Verkostungsnotizen

“Eine Spur petrolige, schweflige und auch kräuterige Nase nach teils angetrockneten und kandierten gelben Früchten mit tabakigen, hefigen und erdigen bis mineralischen Tönen. Feinsaftige, ganz leicht süßliche Frucht im Mund, getrocknet-pflanzliche, zart tabakige und hefige Töne, sehr feine, lebendige Säure und noch ein Hauch Kohlensäure, viel herbe Mineralik, gewisse Nachhaltigkeit, guter, wenn auch wiederum noch etwas schwefliger Abgang.” (wein-plus.de, 85 Punkte)

Fakten

Alkohol: 12,5 % vol

Restzucker: 10,9 g/l

Säure: 7,5 g/l

 

Jahrgang 2011

Verkostungsnotizen

Kraftvolle-goldgelbe Farbe, voller Geschmack von reifen Äpfeln und reifen gelben Früchten gepaart mit der konzentrierten Kraft des Schiefers inkl. des moseltypischen Säurekicks

wein-plus.de schreibt:

Pflanzlicher Duft mit gelbfruchtigen Noten, einer Spur Hefe und etwas Mineralik im Hintergrund. Gedeckte, süßliche, ein wenig zitronige Frucht, pflanzlich und leicht hefig, rau am Gaumen, eher rustikal, ordentlicher, wieder süßlich-zitroniger  Abgang. (82 Punkte)

 

Fakten

Alkohol: 12,5 % vol

Restzucker: 8,5 g/l

Säure: 7,6g/l